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Linda Konaschkov

LET IT MOVE YOU!

Vitalstoffe

Die Mineralstoffe (Elektrolyte) sind lebensnotwendige Vitalstoffe und haben eine wichtige Funktion für den Wasserhaushalt des Körpers. Dazu zählen Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium sowie Chlorid, Phosphat und Bicarbonat. Sie werden im Gegensatz zu den lebensnotwendigen Spurenelementen, wie Eisen, Chrom, Jod, Mangan, Kupfer, Selen, Zink, Fluor, und Molybdän, in größeren Mengen benötigt. Der tägliche Verlust an Mineralstoffen wird normalerweise durch eine ausgewogene gesunde Ernährung wieder aufgefüllt. Allerdings besteht bei Sportlern (sowie Schwangeren, Stillenden und älteren Menschen) ein erhöhter Bedarf, insbesondere an Magnesium. Auch Spurenelemente werden in der Regel mit der Nahrung aufgenommen. Während es kaum Mangan-, Kupfer- oder Mangelerscheinungen anderer Spurenelemente gibt, kommt es aufgrund hoher körperlicher Anstrengung oft zu Zinkmangel...

Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff für fast alle unserer Körperzellen und spielt in vielen Prozessen, die in unserem Körper ablaufen, eine sehr wichtige Rolle. Alles, was mit Energiebereitstellung und -aufbereitung zusammenhängt, wird erst durch Magnesium möglich. Ohne Magnesium könnte unser Körper weder Kohlenhydrate noch Fette zur Energiegewinnung nutzen. Da der Körper Magnesium nicht selbst herstellen kann, ist eine externe Zufuhr notwendig. Ob beim Sport, bei besonders beanspruchter Muskulatur oder bei Verspannungen durch Stress: In vielen Bereichen kann die Deckung des Magnesium-Mehrbedarfs eine wichtige Voraussetzung für ein aktives Leben sein.


Es gibt verschiedene Magnesiumverbindungen: anorganische Verbindungen wie Magnesiumcarbonat (schlechte Bioverfügbarkeit) und organische Verbindungen, wie z.B. Magnesiumcitrat, welches besonders gut vom Körper aufgenommen werden kann.


Es gibt die Möglichkeit das Magnesiumcitrat als Pulver (100%) in Wasser aufgelöst oder in Kapselform (83% Magnesiumcitrat, Rest Überzugsmittel vegan) einzunehmen - je nachdem was dir lieber ist. 

 
Zink unterstützt nicht nur deine Immunabwehr, es wird vom Körper unter anderem auch zur Wundheilung, dem Haarwachstum oder zur Spermienproduktion benötigt. Als Helfer zahlreicher Enzyme und Hormone ist Zink für den Körper essentiell (unverzichtbar) und übernimmt eine Schlüsselrolle im
Eiweiß-, Kohlenhydrat– und Fettstoffwechsel. Studien zufolge steigert Zink die geistige Leistungsfähigkeit und die Konzentration. 
Dein Körper kann diesen Vitalstoff nicht selber herstellen, es muss daher regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden: Getreide (Haferflocken, Hirse), Hülsenfrüchte (grünen Erbsen, Linsen, Sojabohnen), Nüsse (Walnüsse, Pekannüsse, Paranüsse), Pilze, sowie grüner Tee sind gute Quellen für Zink. 

Trotz gesunder Ernährung ist Zinkmangel in Deutschland durchaus verbreitet. Folge: Langsamer Stoffwechsel und geschwächtes Immunsystem, trockene, blasse Haut, Haarausfall und brüchige Fingernägel. Anhaltende Müdigkeit, Antriebsschwäche und Konzentrationsprobleme können ebenfalls auf einen Zinkmangel hindeuten. Vorsicht: Bei hohe Dosis Zink kann die Resorption anderer wichtiger Mineralstoffe wie Eisen, Calcium und Kupfer behindern.
 


Damit dein Körper leistungsfähig bleibt, muss er ausreichend mit allen lebensnotwendigen Mineralstoffen versorgt werden. Besonders sportlich Aktive haben einen erhöhten Bedarf an Zink. Denn beim Sport entstehen zum einen vermehrt Abfallprodukte, zum anderen scheidet dein Körper bei starkem Schwitzen und im Urin vermehrt Zink aus.

Je höher das Trainingslevel wird, desto mehr Zink geht verloren (bei 1 Liter Schweiß = ca. 20% des täglich aufgenommenen Bedarfs). 


Außerdem brauchst du diesen wichtigen Mineralstoff zur Regeneration, fürs Zellwachstum, Muskelaufbau und die Wundheilung.


Männern wird empfohlen täglich 15 Milligramm und Frauen 12 Milligramm Zink zu sich zunehmen. Vorsicht: Bei Überdosierung können Übelkeit, Erbrechen und Vergiftungserscheinungen die Folge sein.